Warum Wertschöpfungsprozesse nicht erodieren müssen

Management-Theorien besagen, dass Effizienz­steigerung am besten über die Aus­la­ge­rung der nicht direkt wert­schöpfenden Pro­zesse er­reicht werden kann. Die Praxis aller­dings zeigt: Mit der richtigen Betreuung und Förderung können gute Mit­arbeitende diesen Effekt eben­falls erzielen oder sogar noch steigern!

Wertschöpfungsprozesse: Mitarbeiterförderung kann ebenfalls Effizienzsteigerung bewirken!

Mit der richtigen Für­sorge und Förderung durch das Unter­nehmen können Mit­arbeitende auf­blühen und gedeihen!

Eine ältere Management­lehre besagt, dass alle nicht direkt wert­schöpfenden Pro­zesse, die nicht an das Unter­nehmen gebunden sind, aus­ge­lagert werden können. Damit könne die Unter­nehmens­rendite relevant gesteigert werden. Mit dem Ansatz von Du Pont kann die Theorie belegt werden.

Nicht wenige Unter­nehmen sind dieser Theorie zum Teil gefolgt und haben über Jahre hinweg Ergebnisse im leistungs­mindernden Bereich erfahren müssen. Warum war und ist das so? Und warum existieren solche Unter­nehmen in dieser schnell­lebigen Zeit noch?

Eine mögliche Antwort ist die Senkung des fixen Gemein­kosten­bereichs. Zudem können Personal­kosten in Rich­tung der Wert­schöpfungs­tätigkeit aus­ge­richtet werden. Wenn also viel produziert wird, dann steigen zwar die Personal­kosten; wenn das Personal aber nicht mehr benötigt wird, kann man die damit ver­bundenen Kosten sofort senken und muss nicht lange Kündigungs­zeiten in Kauf nehmen.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Dennoch fällt auf, dass Unter­nehmen, deren Fokus nicht auf die Ein­haltung einer «Weight Watchers Firmen­figur» liegt, sehr gute Unter­nehmens­renditen erzielen. Dies, so könnte man durch­aus postu­lieren, wäre ein Paradoxon.
Ein Grund dafür ist, dass die Mit­arbeitenden mehrere Funktionen gleich­zeitig aus­üben, wie dies oft bei KMU an­zu­treffen ist. Ein typisches Bei­spiel ist der Finanz­chef, der gleich­zeitig auch HR-Leiter ist. Diese Viel­seitig­keit fördert die betrieb­liche Effizienz massiv, weshalb die Theorie nicht über alle Zweifel erhaben ist.

Ein weiterer Grund für eine über­proportionale Effizienz ist, dass Mit­arbeitende über­proportional produktiv sind, wenn das Unter­nehmen Sorge zu ihnen trägt und sie nach­haltig fördert und fordert. Sehr erfolg­reiche Kader in grossen Firmen, wie z.B. Nestlé, durch­laufen jahr­zehnte­lange Karrieren bevor sie auf Direktoren­stühle gehievt werden. Das hat seine guten Gründe: Diese Führungs­kräfte ver­fügen über ein hoch­effizientes Netz­werk, sie kennen das Geschäft von der Pike auf und Sie haben die Unter­nehmens­werte ver­inner­licht. All das geben sie weiter.

Diese Art von Mit­arbeitenden, wie sie auch in kleineren Firmen an­zu­treffen sind, ver­fügen über ein Fein­gespür für den Geschäfts­gang. Mit dieser Fähig­keit können Ineffizienzen bei der Wert­schöpfungs­tätig­keit und das Erodieren der Wert­schöpfungs­prozesse ver­hindert werden.
Es braucht dazu nicht viel: Es braucht Sorge zu den Mit­arbeitenden, stete Förderung und Ent­wicklung aller Mit­arbeitenden, damit aus den ungeschliffenen Diamanten mit individueller Politur leuchtende Sterne am Berufs­himmel werden. Diese Sterne motivieren andere Mit­arbeitende wiederum, es Ihnen gleich­zu­tun.

Unser Unter­stützungs­angebot

IdeeTransfer begleitet kleine und mittlere Unter­nehmen mit strukturierten ziel- und praxis­orientierten (Führungs-)Aus­bildungen sowie Prozess­begleitungen bei den beschriebenen Entwicklungs­schritten. Wenn Sie Ihre Mit­arbeitenden und Kader befähigen, auf allen Ebenen mit­wirken zu können und zu dürfen, werden Sie den Unter­nehmens­wert mass­geblich steigern.